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Innovation

Auf der Suche nach der neuen Normalität im digitalen Schulalltag

Nicole Hodel Nicole Hodel, 07.05.2021

Die Schulschliessungen während der ersten Corona-Welle kamen genauso unvorhergesehen wie die Pandemie selbst. Wie aus dem Nichts mussten Fernunterrichtskonzepte entwickelt und digitale Tools eingesetzt werden.

 

Aber nicht nur die Lehrpersonen waren mit dieser neuen Situation teilweise überfordert, sondern auch die Schülerinnen und Schüler und nicht zuletzt die Eltern oder Erziehungsberechtigen. Das Fehlen der entsprechenden Ausrüstung, vor allem aber die Übung und Erfahrung mit den eingesetzten Software-Applikationen brachten die Beteiligten schnell an ihre Grenzen. In aller Eile wurde neue Hardware beschafft. Schritt-für-Schritt-Checklisten zum Aufsetzen von virtuellen Klassen in Abhängigkeit der jeweils eingesetzten Software wurden erstellt. Wie gut tat es, nach all den Wochen der Schulschliessungen, wieder in die traditionelle Normalität zurückkehren zu können.

 

Damit stellt sich die Frage: Was ist geblieben? Wie gut waren wir aufgrund der Erfahrungen aus der ersten Pandemie-Welle auf die zweite Welle vorbereitet? Was muss getan werden, damit die Schulen für eine weitere Fernunterrichts-Phase besser gerüstet sind? Vieles hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab: Den Erkenntnissen aus der ersten Fernunterrichts-Phase und den benötigten Mitteln für die Umsetzung digitaler Ansätze.

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Der digitale Alltag ist im privaten Umfeld längst Realität. Was nicht bedeutet, dass alle Primarschüler*innen im Umgang mit digitalen Medien und Inhalten bereits bestens vertraut sind. Dennoch soll die Schule auf das Leben vorbereiten und damit eben auch digitale Online-Kompetenz vermitteln. Die ersten Erfahrungen mit dem Tablet werden in den heimischen Gefilden meist mit spielerischen Apps gemacht. Die digitale Schulwelt, und später auch die Arbeitswelt, fordert einen cleveren Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen des virtuellen Universums – und dies kann bereits in den Grundzügen durch die Schule vermittelt werden. Genau hier soll die Bildung ansetzten und lehren wie online bewusst und kompetent gesucht, gefunden, angewandt und selbst erstellt wird. Das heisst: Der Umgang mit digitalen Medien darf in Bildungsinstitutionen nicht mehr Ausnahme sein, sondern muss Normalität werden. So, wie es auch der Lehrplan 21 vorsieht.

 

Die Pandemie hat uns gezwungen – jetzt heisst es optimieren, weiterdenken und sinnvoll einsetzten. Hier setzen wir mit dem e-ducation talk an. Wir möchten Sie zu Wort kommen lassen: Schulmanagement, Lehrpersonen, schulergänzende Dienste, Schüler*innen und Schüler. Am Event möchten wir Learnings austauschen und gemeinsam erste Lösungsansätze andenken. In weiteren Events dieser Serie werden wir uns den einzelnen Fragestellungen dann vertieft widmen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Hier geht’s zu mehr Informationen zum Event und zur Anmeldung.

Nicole Hodel
Nicole Hodel
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