Interview Sonja Erni
Inside

Hinter den Kulissen: Sonja Erni

Nicole Hodel Nicole Hodel, 05. 08. 2020

Letztes Jahr kam Sonja Erni als Projektleiterin zur Base-Net Education. Nun ist sie die neue Leiterin Kundenprojekte und Mitglied der Geschäftsleitung. Nach zwei Monaten im Amt zieht sie ein erstes Fazit und erzählt uns, weshalb ihr das Bildungsumfeld besonders am Herzen liegt.

 

Wie hast du zur Base-Net Education gefunden? Was hast du zuvor gemacht?

Zuvor war ich bei einem grossen Konzern als Projektleiterin tätig. Schweizweite Einführungen neuer Dienstleistungen oder Weiterentwicklungen von Applikationen waren unter anderem Projekte, welche ich umsetzte. Nach einigen Jahren war für mich klar, dass mein nächster Arbeitgeber im KMU-Bereich angesiedelt ist, am besten noch in Wohnortsnähe Luzern. So bin ich über einen Kollegen der Base-Net IT Services, welcher früher mit mir zusammengearbeitet hat, auf die Stelle aufmerksam geworden.

 

Was begeistert dich am Bildungsumfeld?

Bildung hat mich seit jeher begleitet. Immerhin habe ich tatsächlich die Hälfte meines Lebens auf der Schulbank verbracht. Als wissenshungriger Mensch bilde ich mich selber gerne fort, vermittle aber ebenso gerne. So habe ich während dem Studium rund fünf Jahre als Deutschlehrerin für fremdsprachige Kinder gearbeitet. Dass ich nun mit Educase im Bildungsbereich bei der digitalen Transformation einen Beitrag leisten kann, finde ich toll. Immerhin betrifft Bildung jede und jeden von uns: Ob in der obligatorischen Schulzeit oder im Weiterbildungsbereich - ausgelernt haben wir nie, auch ich nicht ;-).

 

Welche Ziele verfolgst du in deiner neuen Aufgabe?

Base-Net Education steht vor dem Abschluss einiger Projekte – danach folgt der Übergang zum laufenden Betrieb. Hier möchte ich eine funktionstüchtige Betriebsorganisation aufbauen und koordinative Funktionen zwischen Projektorganisation und Support bzw. Operations übernehmen. Gleichzeitig sollen in Zusammenarbeit mit dem Verkauf neue Projekte lanciert werden, welche nach optimierteren, internen Prozessen abgewickelt werden. Ich erhoffe mir, mit meinem betriebswirtschaftlichen und psychologischen Bildungshintergrund eine noch etwas andere Sichtweise ins Unternehmen zu bringen. Für mich persönlich bin ich dankbar um jede neue Erfahrung und verfolge stets mein oberstes Ziel: Spass an der Arbeit.

 

Wo entdeckst du privat deine Leidenschaft? Wie bringst du diese in deinen Job ein?

Privat bin ich sehr aktiv unterwegs. Mit verschiedenen Sportaktivitäten kriege ich jeweils den Kopf frei. Aktiv würde ich mich aber auch im Berufsumfeld bezeichnen. Als Macherin möchte ich die Themen aktiv angehen und realisieren. Gleichzeitig verbinde und vernetze ich mich gerne: nicht nur privat, sondern auch im Job sind die Netzwerke und die Verbindungen wichtig und oftmals zielführend.

 

Nach zwei Monaten im neuen Job, was waren die bisher grössten Herausforderungen?

Dank der Übergabephase, in welcher mein Vorgänger seine Arbeitspakete direkt an mich übergab, konnte ich sein Tätigkeitsfeld gut kennen lernen. Herausfordernd war vielmehr, dass aufgrund der Corona-Zeit kein Nachfolger für einen Teil meiner Projekte rekrutiert werden konnte. Zeitgleich wurde ich für Weiterentwicklungsaktivitäten eingesetzt, wodurch sich eine Arbeitssituation ergab, in welcher ich die Aufgaben stark priorisieren musste. Somit blieben vielleicht Themen, welche ich aus Eigenregie angehen wollte, etwas länger auf der Wartebank.

 

Vielen Dank für deine Antworten Sonja. Wir wünschen dir weiterhin ein gutes Einleben in deiner neuen Aufgabe.

Nicole Hodel
Nicole Hodel
Marketing Base-Net Education